Herzultraschall mit Farbdoppler, Schallkopf auf der Brust des Patienten im Krankenhaus Medical Time in Belgrad

Was ein Herzultraschall ist und was er zeigt

Herzultraschall, Echokardiographie und Herzecho bezeichnen dieselbe Untersuchung. Der Arzt legt einen Schallkopf auf den Brustkorb, und das Gerät erzeugt aus den zurückgeworfenen Schallwellen ein bewegtes Bild des schlagenden Herzens.

Das EKG zeichnet die elektrische Aktivität des Herzens auf. Der Ultraschall zeigt dagegen den Aufbau und die Bewegung des Herzmuskels. Der Arzt sieht, wie groß Vorhöfe und Kammern sind, wie dick die Wände sind und wie sie sich bei jedem Schlag zusammenziehen.

Der Farbdoppler des Herzens gehört zur selben Untersuchung. Er stellt farbig dar, wie das Blut durch Herzkammern und Klappen fließt. So wird sichtbar, ob eine Klappe undicht ist und Blut zurückfließt, oder ob sie zu eng ist und das Blut nur erschwert durchkommt.

Die Untersuchung zeigt die Größe der Herzhöhlen und die Dicke der Wände sowie die Pumpkraft, ausgedrückt als Ejektionsfraktion. Der Arzt beurteilt alle vier Klappen: Mitral-, Aorten-, Trikuspidal- und Pulmonalklappe. Sichtbar sind auch der Anfangsteil der Aorta und Flüssigkeit im Herzbeutel (Perikard). Aus dem Bild lässt sich zudem der Druck im Lungenkreislauf abschätzen.

Wann eine Echokardiographie gemacht wird

Eine Echokardiographie empfiehlt meist ein Kardiologe oder Hausarzt, wenn Beschwerden oder Befunde auf das Herz hinweisen. Sie beantwortet zwei Fragen: Ist das Herz strukturell gesund, und wie gut pumpt es? Sie dient auch zur Beurteilung des Herzens vor einer Operation oder vor Beginn von Sport.

Die häufigsten Gründe für einen Herzultraschall sind:

  • ein Herzgeräusch, das der Arzt mit dem Stethoskop gehört hat
  • Atemnot bei Belastung oder im Liegen, geschwollene Beine und schnelle Erschöpfung
  • langjähriger Bluthochdruck
  • Herzklopfen, Herzstolpern oder Veränderungen im EKG
  • Kontrolle nach Herzinfarkt oder Herzoperation sowie Verlaufskontrolle bei bekannter Klappenerkrankung oder Herzschwäche

Herzgeräusch

Ein Herzgeräusch entsteht, wenn Blut im Herzen schneller oder verwirbelt fließt. Bei vielen Menschen ist es harmlos. Der Herzultraschall zeigt, ob eine Klappenveränderung oder ein Loch in der Herzscheidewand dahintersteckt, oder ob das Herz gesund ist.

Nach einem Herzinfarkt

Nach einem Herzinfarkt kann sich ein Teil der Wand der linken Kammer schlechter bewegen. Die Echokardiographie zeigt, wie groß dieser Bereich ist und wie hoch die Ejektionsfraktion liegt. Danach richtet der Kardiologe die Therapie und die Abstände der Kontrollen aus.

Vorbereitung auf den Herzultraschall

Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig. Sie können wie gewohnt essen, trinken und Ihre Medikamente nehmen.

Tragen Sie Kleidung, die Sie bis zur Taille leicht ablegen können. Bringen Sie frühere Herzultraschall-Befunde, EKGs, Entlassungsbriefe aus dem Krankenhaus und eine Liste Ihrer Medikamente mit. Mit früheren Befunden erkennt der Arzt, ob sich etwas verändert hat.

Ablauf und Dauer der Untersuchung

Sie liegen auf der linken Seite, den linken Arm hinter den Kopf gelegt. In dieser Lage liegt das Herz näher an der Brustwand, und das Bild wird klarer. Der Arzt trägt Gel auf und untersucht das Herz von mehreren Stellen aus: neben dem Brustbein, unter der linken Brust, unter dem Rippenbogen und über dem Schlüsselbein.

Während der Untersuchung hören Sie das Geräusch des Blutflusses. Das ist ein normaler Teil des Farbdopplers. Der Arzt bittet Sie gelegentlich, auszuatmen und kurz die Luft anzuhalten, weil die luftgefüllte Lunge das Herz verdeckt.

Der Herzultraschall dauert 20 bis 30 Minuten. Er tut nicht weh. Sie spüren nur das kühle Gel und leichten Druck des Schallkopfs. Danach können Sie Auto fahren und gleich in Ihren Alltag zurückkehren.

Der Befund: Ejektionsfraktion und Herzklappen

Der Befund der Echokardiographie enthält die gemessenen Herzmaße, die Beurteilung der linken und rechten Kammer und eine Beschreibung jeder Klappe. Die wichtigsten Ergebnisse nennt Ihnen der Facharzt schon während der Untersuchung, den schriftlichen Befund erhalten Sie kurz danach. Die Bilder werden digital gespeichert und können bei der nächsten Kontrolle verglichen werden.

Ejektionsfraktion

Die Ejektionsfraktion (EF) gibt an, welcher Anteil des Blutes die linke Kammer bei einem Herzschlag auswirft. Bei Erwachsenen gilt meist ein Wert von etwa 50 bis 70 Prozent als normal. Ein niedrigerer Wert spricht für eine geschwächte Pumpfunktion und gehört in die Hände eines Kardiologen.

Herzklappen

Für jede Klappe steht im Befund, ob sie unauffällig, verengt (Stenose) oder undicht (Insuffizienz) ist. Ein leichter Rückfluss durch einige Klappen kommt auch bei Gesunden häufig vor. Der Arzt stuft Veränderungen als leicht, mittelgradig oder hochgradig ein.

Wann Sie nicht auf einen Termin warten sollten

Der Herzultraschall ist eine geplante Untersuchung. Starke Brustschmerzen oder Engegefühl, plötzliche Atemnot, Ohnmacht oder kalter Schweiß sind ein Notfall. Rufen Sie dann sofort den Rettungsdienst unter 194.

Preis für den Herzultraschall

Ein Herzultraschall mit Farbdoppler kostet bei Medical Time 6.000 RSD. Der Preis umfasst die Echokardiographie, den Farbdoppler des Blutflusses im Herzen und den schriftlichen Befund. Wenn Sie zusätzlich eine kardiologische Untersuchung mit EKG wünschen, sagen Sie es bei der Terminvereinbarung, damit wir die Termine so legen, dass Sie möglichst selten kommen müssen.

  • Herzultraschall mit Farbdoppler (Echokardiographie)
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Für einen Termin rufen Sie 062-399-888 an.

Fragen zum Herzultraschall

Ja, es sind zwei Namen für dieselbe Untersuchung. Echokardiographie ist der Fachbegriff, im Alltag sagt man auch Herzecho.

Ein Herzultraschall mit Farbdoppler kostet bei Medical Time 6.000 RSD. Der schriftliche Befund ist im Preis enthalten.

Nein, eine Vorbereitung ist nicht nötig. Essen, trinken und nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt, und bringen Sie frühere Herzbefunde mit.

Er dauert 20 bis 30 Minuten und tut nicht weh. Sie spüren nur kühles Gel und leichten Druck des Schallkopfs auf der Brust.

Das EKG zeichnet die elektrische Aktivität und den Rhythmus auf, der Ultraschall zeigt Aufbau, Klappen und Pumpkraft. Beide ergänzen sich, deshalb verlangt der Kardiologe oft beides.

Eine niedrige Ejektionsfraktion bedeutet, dass die linke Kammer schwächer pumpt als sie sollte. Ursache und Behandlung bestimmt der Kardiologe anhand weiterer Befunde und Ihrer Beschwerden.

Ja, die Echokardiographie ist in der Schwangerschaft sicher, weil sie ohne Strahlung arbeitet. Sie wird gemacht, wenn ein Arzt eine Herzveränderung vermutet oder eine frühere Herzerkrankung bekannt ist.

Nicht direkt. Die Herzkranzgefäße sind im Ultraschall schlecht sichtbar, aber man sieht, ob sich ein Teil der Herzwand schwächer bewegt. Das kann auf eine schlechtere Durchblutung hinweisen.

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