Ultraschall der Schilddrüse am Hals im Krankenhaus Medical Time in Belgrad

Was der Schilddrüsen-Ultraschall zeigt

Die Schilddrüse liegt vorn am Hals unterhalb des Kehlkopfs und hat die Form eines Schmetterlings mit zwei Lappen. Weil sie nah unter der Haut liegt, stellt der Ultraschall sie sehr deutlich dar. Der Arzt misst Länge, Breite und Tiefe jedes Lappens und berechnet daraus das Volumen der Drüse.

Neben der Größe beurteilt der Arzt die Struktur des Gewebes. Eine gesunde Drüse sieht gleichmäßig und feinkörnig aus. Bei einer Entzündung wird das Gewebe ungleichmäßig und dunkler, während sich Knoten und Zysten als eigene Veränderungen mit klaren Grenzen abheben.

Der Doppler, der in derselben Untersuchung zugeschaltet wird, zeigt die Durchblutung der Drüse und der Knoten. Zum Schluss prüft der Arzt die Lymphknoten auf beiden Halsseiten, denn sie gehören zur Beurteilung jedes Knotens.

Der Ultraschall zeigt, wie die Drüse aussieht, nicht wie sie arbeitet. Ob sie zu viel, zu wenig oder normal arbeitet, zeigen die Hormonwerte im Blut. Deshalb werden beide Untersuchungen meist zusammen gemacht.

Wann ein Schilddrüsen-Ultraschall gemacht wird

Die Untersuchung wird bei Beschwerden am Hals, bei veränderten Hormonwerten oder zur Kontrolle eines bekannten Knotens gemacht. Sie ist auch bei Schilddrüsenerkrankungen in der Familie sinnvoll. Ebenso gilt das für einen Knoten, der zufällig im Hals-CT oder beim Karotis-Doppler auffiel.

Die häufigsten Gründe sind:

  • ein Knoten oder eine Schwellung vorn am Hals, von Ihnen oder einem Arzt bemerkt
  • veränderte Hormonwerte: TSH, FT4 oder erhöhte Antikörper
  • Zeichen einer Unterfunktion (Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, trockene Haut) oder einer Überfunktion (Herzklopfen, Zittern der Hände, Gewichtsverlust, Nervosität)
  • Engegefühl am Hals, Schluckbeschwerden oder Heiserkeit ohne Erkältung
  • Kontrolle eines Knotens oder einer Zyste, meist alle 6 bis 12 Monate oder nach ärztlicher Vorgabe

Knoten, Zysten, Hashimoto und Vergrößerung: was im Befund steht

Der Befund beschreibt die Größe der Drüse, das Aussehen des Gewebes und jede einzelne Veränderung mit Größe und Lage. Unten finden Sie die Erkrankungen, die am häufigsten zur Untersuchung führen.

Schilddrüsenknoten und TI-RADS

Schilddrüsenknoten sind häufig, vor allem bei Frauen und nach dem 40. Lebensjahr. Die große Mehrheit ist gutartig. Damit die Beurteilung einheitlich ist, stuft der Arzt jeden Knoten nach dem TI-RADS-System ein, von TR1 (gutartig) bis TR5 (verdächtig).

Die Kategorie ergibt sich aus mehreren Merkmalen des Knotens:

  • Zusammensetzung: zystisch, schwammartig, gemischt oder solide
  • Echogenität: wie hell oder dunkel er im Vergleich zum umgebenden Gewebe ist
  • Form: ob er höher als breit ist
  • Ränder: glatt oder unregelmäßig, und ob die Veränderung über die Drüse hinausreicht
  • winzige helle Punkte (Mikroverkalkungen) im Knoten

Wann eine Punktion nötig ist

Die Entscheidung über eine Feinnadelpunktion hängt von der TI-RADS-Kategorie und der Größe des Knotens ab. Ein Knoten niedriger Kategorie wird meist nur beobachtet, auch wenn er größer ist. Bei einem Knoten hoher Kategorie wird eine Punktion schon bei geringerer Größe empfohlen, meist ab 1 cm. Die endgültige Empfehlung gibt der Endokrinologe anhand von Befund und Hormonwerten.

Schilddrüsenzyste

Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum und erscheint im Ultraschall dunkel und klar begrenzt. Eine einfache Zyste gehört zur niedrigsten Risikogruppe. Ist sie groß und drückt auf den Hals, kann der Arzt vorschlagen, die Flüssigkeit mit einer Nadel abzulassen.

Hashimoto-Thyreoiditis

Bei Hashimoto ist die Drüse ungleichmäßig, dunkler und wirkt manchmal wie mit kleinen Knötchen übersät. Der Ultraschall zeigt so die Entzündung, die Diagnose bestätigen aber die Antikörper Anti-TPO und Anti-TG im Blut. Die Drüse kann bei Hashimoto vergrößert, normal groß oder mit den Jahren kleiner sein.

Vergrößerte Schilddrüse (Struma)

Eine vergrößerte Schilddrüse heißt Struma oder Kropf. Sie kann gleichmäßig vergrößert sein oder durch einen oder mehrere Knoten. Der Ultraschall misst das Volumen, sodass bei der Kontrolle genau zu sehen ist, ob die Drüse wächst. Bei einer Überfunktion, etwa bei Morbus Basedow, zeigt der Doppler oft eine stark erhöhte Durchblutung.

Vorbereitung und Ablauf

Für den Schilddrüsen-Ultraschall ist keine Vorbereitung nötig. Sie müssen nicht nüchtern sein und nehmen Ihre Schilddrüsenmedikamente wie gewohnt. Tragen Sie am besten ein Oberteil mit offenem Ausschnitt und legen Sie Halsketten ab.

Sie liegen auf dem Rücken, mit einem kleinen Kissen unter den Schultern, sodass der Kopf leicht nach hinten geneigt ist. Der Arzt trägt Gel auf den Hals auf und führt die Sonde über beide Lappen und dann über die Lymphknoten seitlich am Hals. Eventuell bittet er Sie zu schlucken, denn dabei bewegt sich die Drüse und ihr unterer Teil ist besser zu sehen.

Die Untersuchung ist schmerzlos und dauert etwa 15 Minuten. Bringen Sie frühere Ultraschall- und Hormonbefunde mit. Wird ein Knoten bereits beobachtet, vergleicht der Arzt die aktuelle Größe mit der früheren, und das ist der wichtigste Wert bei der Kontrolle.

Ultraschall und Schilddrüsenhormone

Ultraschall und Blutwerte liefern zwei verschiedene Bilder. Der Ultraschall zeigt, wie die Drüse aussieht, TSH, FT4 und Antikörper zeigen, wie sie arbeitet und ob eine Autoimmunentzündung vorliegt. Ein unauffälliger Ultraschall schließt eine Funktionsstörung nicht aus, so wie normale Hormonwerte keinen Knoten ausschließen.

Bei Medical Time können Sie die Hormone im Labor desselben Krankenhauses bestimmen lassen, sodass der Endokrinologe beide Befunde zusammen beurteilen kann. Zeigt der Ultraschall einen Knoten, bei dem eine Operation empfohlen wird, vereinbaren wir die chirurgische Beratung sofort.

Preis des Schilddrüsen-Ultraschalls

Der Schilddrüsen-Ultraschall kostet ab 6.000 RSD. Die Untersuchung umfasst die Vermessung der Drüse, die TI-RADS-Einstufung jedes Knotens und die Kontrolle der Halslymphknoten. Termine vereinbaren Sie telefonisch unter 062-399-888. Die Preise weiterer Untersuchungen finden Sie in der Preisliste.

  • Schilddrüsen-Ultraschall mit TI-RADS-Einstufung der Knoten
  • Ultraschall der Schilddrüse und der Halslymphknoten
  • Kontrolluntersuchung eines Knotens oder einer Zyste
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Für einen Termin rufen Sie 062-399-888 an.

Fragen zum Schilddrüsen-Ultraschall

Nein, der Schilddrüsen-Ultraschall braucht keine Vorbereitung. Sie können essen, trinken und Ihre Medikamente wie an jedem anderen Tag nehmen.

Die Untersuchung dauert etwa 15 Minuten. Wenn mehrere Knoten gemessen und eingestuft werden müssen, kann es etwas länger dauern.

TI-RADS ist eine Risikoeinstufung des Knotens, von TR1 (gutartig) bis TR5 (verdächtig). Zusammen mit der Größe entscheidet sie, ob der Knoten nur beobachtet oder punktiert wird.

Der Ultraschall zeigt die für Hashimoto typischen Veränderungen, die Diagnose bestätigen aber die Antikörper im Blut. Deshalb werden zusätzlich Anti-TPO, Anti-TG und TSH bestimmt.

Die meisten Schilddrüsenknoten sind gutartig. Ultraschall und TI-RADS-Einstufung zeigen, welcher Knoten nur beobachtet und welcher punktiert werden sollte.

Den Abstand legt der Arzt nach TI-RADS-Kategorie und Größe des Knotens fest. Meist sind es 6 bis 12 Monate, bei stabilen Knoten niedriger Kategorie auch seltener.

Ja, Ultraschall ist in der Schwangerschaft sicher, weil er ohne Strahlung arbeitet. Auch für Kinder ist er sicher.

Der Schilddrüsen-Ultraschall kostet ab 6.000 RSD. Termine vereinbaren Sie telefonisch unter 062-399-888. Die Preise weiterer Untersuchungen stehen in der Preisliste auf der Website.

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